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    <journal-meta><journal-id journal-id-type="publisher">GH</journal-id><journal-title-group>
    <journal-title>Geographica Helvetica</journal-title>
    <abbrev-journal-title abbrev-type="publisher">GH</abbrev-journal-title><abbrev-journal-title abbrev-type="nlm-ta">Geogr. Helv.</abbrev-journal-title>
  </journal-title-group><issn pub-type="epub">2194-8798</issn><publisher>
    <publisher-name>Copernicus Publications</publisher-name>
    <publisher-loc>Göttingen, Germany</publisher-loc>
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      <article-id pub-id-type="doi">10.5194/gh-77-313-2022</article-id><title-group><article-title>Book review: <italic>Öffentliche Bibliotheken zwischen Digitalisierung und Austerität: Kommunale Strategien und ihre Implikationen für die Bildungsgerechtigkeit</italic></article-title><alt-title>Book review: <italic>Öffentliche Bibliotheken zwischen Digitalisierung und Austerität</italic></alt-title>
      </title-group><?xmltex \runningtitle{Book review: \textit{\"{O}ffentliche Bibliotheken zwischen Digitalisierung und Austerit\"{a}t}}?><?xmltex \runningauthor{M. Peterson}?>
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          <name><surname>Peterson</surname><given-names>Melike</given-names></name>
          <email>peterson@uni-bremen.de</email>
        <ext-link>https://orcid.org/0000-0003-2679-2475</ext-link></contrib>
        <aff id="aff1"><institution>Institut für Geographie, Universität Bremen, Bremen, Deutschland</institution>
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      <author-notes><corresp id="corr1">Melike Peterson (peterson@uni-bremen.de)</corresp></author-notes><pub-date><day>11</day><month>August</month><year>2022</year></pub-date>
      
      <volume>77</volume>
      <issue>3</issue>
      <fpage>313</fpage><lpage>315</lpage>
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        <date date-type="received"><day>29</day><month>July</month><year>2022</year></date>
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        <copyright-statement>Copyright: © 2022 Melike Peterson</copyright-statement>
        <copyright-year>2022</copyright-year>
      <license license-type="open-access"><license-p>This work is licensed under the Creative Commons Attribution 4.0 International License. To view a copy of this licence, visit <ext-link ext-link-type="uri" xlink:href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/</ext-link></license-p></license></permissions><self-uri xlink:href="https://gh.copernicus.org/articles/77/313/2022/gh-77-313-2022.html">This article is available from https://gh.copernicus.org/articles/77/313/2022/gh-77-313-2022.html</self-uri><self-uri xlink:href="https://gh.copernicus.org/articles/77/313/2022/gh-77-313-2022.pdf">The full text article is available as a PDF file from https://gh.copernicus.org/articles/77/313/2022/gh-77-313-2022.pdf</self-uri>
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      <p id="d1e73"><?xmltex \hack{\noindent}?><italic>Thiele, K.: Öffentliche Bibliotheken zwischen Digitalisierung und Austerität: Kommunale Strategien und ihre Implikationen für die Bildungsgerechtigkeit, Bielefeld, transcript, 388 S., ISBN 978-3-8376-6174-3, EUR 50,00, 2022.</italic>
<?xmltex \hack{\newline}?><?xmltex \hack{\newline}?></p>
      <p id="d1e81"><?xmltex \hack{\noindent}?>Öffentliche Bibliotheken galten lange als staubige und veraltete Orte,
die zum alltäglichen Stadtbild einfach dazugehören. Jedoch
erfüllen Bibliotheken diverse Aufgaben im urbanen Raum, die für die
Stadtgesellschaft und ihre Entwicklung von essenzieller Bedeutung sind. Sie
sollten keineswegs als selbstverständlich betrachtet werden, zeigen
aktuelle Krisen doch ihre Unverzichtbarkeit auf: Nicht nur die Corona-Krise,
sondern auch Prozesse der Digitalisierung und Austerität stellen
Bibliotheken vielerorts vor Herausforderungen. Da verwundert es, dass diese
besonderen Stadtorte als Gegenstand der deutschsprachigen Humangeographie
weitgehend unterbeleuchtet sind.</p>
      <p id="d1e85">In <italic>Öffentliche Bibliotheken zwischen Digitalisierung und Austerität: Kommunale Strategien und ihre Implikationen für die Bildungsgerechtigkeit </italic>nähert sich Katja Thiele der Entwicklung öffentlicher
Bibliotheken aus einer humangeographischen Perspektive und untersucht die
Auswirkungen von Prozessen der Digitalisierung und der Austerität auf
Bibliotheken und ihre Bedeutung als soziale Infrastrukturen, öffentliche
Daseinsvorsorge und Orte der Bildungsgerechtigkeit. Anhand der
Bibliothekslandschaften in den Städten Bonn (DE), Leicester (GB) und
Malmö (SE) vergleicht sie den Wandel öffentlicher Bibliotheksarbeit
mittels der urbanen Regimes auf lokaler Ebene sowie ihrer politischen
Traditionen innerhalb wohlfahrtsstaatlich geprägter Staaten im nord- und
westeuropäischen Raum. So positioniert die Autorin öffentliche
Bibliotheken als zentralen Gegenstand humangeographischer Forschung und
diskutiert ihre Bedeutung für eine bildungsgerechtere Stadt.</p>
      <p id="d1e91">Im ersten der beiden theoretischen Kapitel wendet sich Katja Thiele dem
Zusammenhang zwischen öffentlichen Bibliotheken und
Bildungsgerechtigkeit und -ungleichheit zu. Sie schildert Bildung als
lebenslangen Prozess, welcher in „spezifischen räumlichen
und sozialen Kontexten und unter ungleichen individuellen und
gesellschaftlichen Rahmenbedingungen statt[findet]“ (37). So geht sie der
Frage nach, inwiefern es gerade in öffentlichen Bibliotheken möglich
ist, die in einer Gesellschaft (re-)produzierten sozialökonomischen
Ungleichheiten gezielt abzuschwächen bzw. zu überwinden. Hier hebt
die Autorin auch den Einfluss der kommunalen Ebene hervor. Angelehnt an
Harvey (1973), der Bildungsprozesse „als Teil städtischer
(Un-)Gleichheiten in den Blick nimmt“ (38), betont Katja Thiele
öffentliche Bibliotheken als signifikanten Baustein einer sozial
gerechteren Stadtplanung. Solch eine Perspektive auf städtische
Bildungslandschaften sei ein noch kaum erforschtes Feld der Humangeographie.
Diese Überlegungen verbindet sie mit Diskussionen zur Bedeutung von
dritten Orten für das Erreichen von Bildungsgerechtigkeit. Bibliotheken
seien wichtige „dritte Orte“ (vgl. Oldenburg, 1989) – Orte der
Öffentlichkeit, die Stadtbewohner:innen einen niedrigschwelligen Zugang
zu Ressourcen ermöglichen, Räume des kollektiven Wissens
bereitstellen und Möglichkeiten der Begegnung und Interaktion
eröffnen. Auf der kommunalen Ebene bleibend, diskutiert Katja Thiele
öffentliche Bibliotheken anschließend als soziale Infrastruktur
(vgl. Klinenberg, 2018) und erforscht ihre Potenziale und Grenzen zur
Erhaltung und Gewährleistung von Bildungsgerechtigkeit. Sie kritisiert
die Folgen eines Rückzugs des Staates aus der sozialen Verantwortung und
analysiert die Entwicklung der öffentlichen Daseinsvorsorge mittels der
sozialen Infrastrukturen in den untersuchten Städten und
Wohlfahrtsstaaten.</p>
      <p id="d1e95">Im zweiten theoretischen Kapitel taucht Katja Thiele in das Spannungsfeld
von Digitalisierung und Austerität ein und beschreibt den Wandel
öffentlicher Bibliotheksarbeit. Anhand aktueller Debatten der <italic>Smart City</italic>
fokussiert sie sich auf die digitalen Neuordnungen der Bibliothek als Raum
und hebt die zunehmende Multifunktionalität öffentlicher
Bibliotheken hervor. Diese ermögliche es Bibliotheken als dritte Orte
der non-formalen Bildung digitale Spaltungen, sogenannte <italic>Digital Divides</italic>, abzubauen und
Bildungsgerechtigkeit und soziale Nachhaltigkeit im Stadtteil zu
stärken. Soziale Nachhaltigkeit wird hier als „die
Schaffung inklusiver und widerstandsfähiger sozialer und kultureller
Infrastrukturen in Städten“ (48) verstanden, zu der öffentliche
Bibliotheken als dauerhafte Strukturen, die auf lebenslanges Lernen,
soziales Wohlergehen und Gemeinwohl ausgerichtet sind, einen bedeutsamen
Beitrag leisten können. Im Folgenden geht das Buch auf die Rolle urbaner
Regimes im Umgang mit Austeritätsprozessen ein. Zunächst wird die
Nützlichkeit des Urban-Regime-Begriffs für geographische
Annäherungen an die Bildung unterschiedlicher Regimetypen und ihrer
Strategien auf lokaler Ebene erörtert. Die Autorin positioniert
kommunale Austerität als ein strategisches Instrument der neoliberalen
Stadtentwicklung im nord- und westeuropäischen <?xmltex \hack{\mbox\bgroup}?>(Stadt-)Raum<?xmltex \hack{\egroup}?> und
bespricht die sozial-räumlichen Konsequenzen eines angestrebten
„Austerity Urbanism“ (104). Abschließend wird die
Corona-Krise als verschärfende Rahmenbedingung für die im Buch
behandelten Konflikte und Ungleichheiten angeschnitten.</p>
      <p id="d1e108">Nach dem methodischen Kapitel, das die qualitative Herangehensweise der
Arbeit darlegt, bespricht Katja Thiele in zwei empirischen Kapiteln die
Entwicklung der urbanen Regimes und öffentlichen Bibliotheken in den
Fallstudienstädten. Schnell wird deutlich, dass die lokalen Regimes sehr
unterschiedlich sind: Bonn erscheint als „prosperierende Stadt
mit hoher Verschuldung“ (173), Leicester geprägt durch sozio-kulturelle
Diversität und alltägliche Austerität und Malmö als
„sozial-ökologische Transitstadt mit industrieller
Historie“ (207). Doch es bestünden auch Ähnlichkeiten, so die
Autorin, da die öffentlichen Bibliotheken in allen drei Städten mit
einer zunehmenden neoliberalen Ausrichtung und wirtschaftlichem Denken
über Stadtentwicklung zu kämpfen haben. Diese Unterschiede und
Gemeinsamkeiten werden detailliert beschrieben, wie auch die
Ausprägungen und Folgen der Digitalisierung und Austerität in den
untersuchten Städten und ihre jeweilige Bibliothekspolitik.</p>
      <p id="d1e111">Im abschließenden Kapitel werden die Auswirkungen der zuvor besprochenen
lokalen Regimes auf die Handlungsspielräume der Kommunen erörtert
sowie drei Implikationen der Empirie vorgestellt: (1) Bibliotheken als
Möglichkeitsräume einer sozial-ökologischen Stadtentwicklung und
hierdurch entstehende Chancen für die Bildungsgerechtigkeit, (2) die
durch Digitalisierungs- und Austeritätsprozesse entstehende
Beförderung von Strategien, die Bildungsungerechtigkeiten in bereits
benachteiligten Stadtquartieren verschärfen, und (3) die Gefährdung
öffentlicher Bibliotheken als dritter Raum durch die fortwährende
Corona-Krise.</p>
      <p id="d1e114">Besonders gelungen ist die Diskussion öffentlicher Bibliotheken als
soziale Infrastruktur. Hier schließt das Buch an die Erforschung
städtischer Infrastrukturen und ihrer Bedeutung für das
gesellschaftliche Leben an (vgl. Flitner et al., 2017). Die Autorin bezieht
sich auf ein sozialpolitisches Verständnis von Infrastruktur als
„the different kinds of facilities necessary for cities to
function as social spaces“ (Latham und Layton, 2019: 4). Soziale
Infrastrukturen sind somit für eine Stadt <italic>kritikal</italic> und ihr Funktionieren
langfristig maßgeblich für eine sozial gerechte und demokratische
Gesellschaft (63). Dieses Verständnis verbindet Katja Thiele mit einem
feministischen Blick auf Infrastrukturen, um der Frage nachzugehen,
„wer wie am Machen von Infrastrukturen beteiligt ist“ (65).
Denn Infrastrukturen sind sozial geschaffen, <?xmltex \hack{\mbox\bgroup}?>(re-)produzieren<?xmltex \hack{\egroup}?>
gesellschaftliche Verhältnisse und können diese Beziehungen
(de-)stabilisieren. Eine feministische Perspektive versteht „people as infrastructure“ (113), da Menschen an der sozialen Reproduktion
von Infrastrukturen beteiligt sind. Das Buch verknüpft diese
Überlegungen mit aktuellen Diskussionen um dritte Orte und inszeniert
öffentliche Bibliotheken als Orte sozialer Praktiken, Begegnungen und
Beziehungen, die festgefahrene Vorstellungen von öffentlichem
(Stadt-)Leben hinterfragen und neu aushandeln können.</p>
      <p id="d1e124">Der Frage nach einer gerechteren Stadt wendet sich die Autorin auch anhand
der Digitalisierung und der Überbrückung von <italic>Digital Divides</italic> zu. Diese beschreiben
die Diskrepanz im Zugang, der Nutzung und dem Verstehen digitaler
Technologien, die das Leben und die Teilhabe in der modernen Stadt zunehmend
beherrschen. Einige Menschen sind hiervon stärker betroffen als andere.
Katja Thiele schließt hier an aktuelle <italic>Smart-City</italic>-Debatten an, welche die <italic>smarte Stadt</italic>
„weniger [als] den aktuellen Zustand einer Stadt als vielmehr
das Versprechen einer zunehmenden Digitalisierung oder eines smarten
Urbanismus“ (83) diskutieren. Sie erkundet diese Diskussionen differenziert
und gut verständlich und zeigt auf, dass öffentliche Bibliotheken
ein zentraler Forschungsgegenstand und -ort sind, an denen
Stadtforscher:innen die Urbanisierung digitaler Technologien und
städtischer Problemlagen in den Fokus nehmen können bzw. müssen.
Hier liefert das Buch einen wichtigen Beitrag zum „digital
turn“ in der kritischen Stadtgeographie sowie zu Fragen, die sich mit der
Zukunft öffentlicher Räume in westlichen Städten
beschäftigen.</p>
      <p id="d1e136">Das Buch weist nur wenige Schwächen auf. Katja Thiele vertieft sich in
nord- und westeuropäische Stadträume. Um den angeführten
Argumenten noch mehr Gültigkeit zu geben, wäre es interessant
gewesen, an einigen Stellen auch einen Blick auf regionale Unterschiede
innerhalb der untersuchten Nationalstaaten zu werfen und die jeweiligen
Antworten und Strategien öffentlicher Bibliotheken auf die zunehmende
Austerität und Digitalisierung der (Stadt-)Gesellschaft zu untersuchen.
Ebenso wäre ein Blick auf öffentliche Bibliotheken in reicheren und
ärmeren Stadtteilen innerhalb der gleichen Stadt von Interesse. Auch
fehlen mir in Teilen die Stimmen von Bibliotheksnutzer:innen, vor allem da
sich die Autorin im konzeptionellen Teil mit Literatur beschäftigt, die
die gefühlten und alltäglichen Welten von Digitalisierung und
Austerität in öffentlichen Bibliotheken beschreibt. Obwohl im Buch
die Perspektiven der Bibliotheksleitungen und des Personals im Vordergrund
stehen, könnten die Meinungen und Erfahrungen von Alltagsmenschen dazu
beitragen, die Brisanz schwindender sozialer Infrastrukturen und steigender
Ungleichheiten der (digitalen) Teilhabe und Bildung in der austeritären
Stadt noch stärker hervorzuheben. Hier hätte es geholfen, die im
theoretischen Teil angesprochene feministische Perspektive auf
Infrastrukturen und Austerität (vgl. Hall, 2022) deutlicher in die
abschließende Diskussion einfließen zu lassen. Letztlich vereint die
Autorin den empirisch wertvollen Beitrag, dass öffentliche Bibliotheken
Bildungsungerechtigkeiten auch verschärfen können, nur teils mit der
Annahme, dass Bibliotheken grundsätzlich förderlich für
Bildungsgerechtigkeit sind: Einerseits analysiert sie die
Handlungsspielräume der jeweiligen lokalen Regimes als größeren
Rahmen, den Bibliotheken notgezwungen navigieren müssen, anderseits
sieht sie die Bibliotheken in der Verantwortung, eine Bibliothekspolitik
umzusetzen, die ihre Bedeutung als Stätten kultureller
Bildung(sgerechtigkeit) betont. Jedoch wird nur angedeutet, wie genau sich
öffentliche Bibliotheken den Zielen und Strategien ihrer lokalen Regimes
stärker widersetzen könnten.</p>
      <p id="d1e140">Von diesen Punkten abgesehen, ist <italic>Öffentliche Bibliotheken zwischen Digitalisierung und Austerität </italic>ein gelungenes Buch, das einen wichtigen
Beitrag zum wissenschaftlichen Verständnis um öffentliche
Bibliotheken in der heutigen Stadtgesellschaft leistet; einem Thema, das in
der deutschsprachigen Humangeographie (noch) zu wenig Aufmerksamkeit
bekommt. So führt Katja Thiele eine interessierte Leser:innenschaft
gekonnt an aktuelle Entwicklungen öffentlicher Bibliotheken in Nord- und
Westeuropa heran sowie an relevante Diskussionen um öffentliche
Stadträume, Digitalisierung und Austerität. Das Buch ist jedoch
keinesfalls nur für das akademische Milieu bestimmt, sondern bietet
einem breiten Publikum die Chance, sich mit der Rolle und Bedeutung von
öffentlichen Bibliotheken für eine bildungsgerechte
Stadt(-entwicklung) auseinanderzusetzen.</p>

      
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    <back><notes notes-type="disclaimer"><title>Haftungsausschluss</title>

      <p id="d1e149">Anmerkung des Verlags: Copernicus Publications bleibt in Bezug auf gerichtliche Ansprüche in veröffentlichten Karten und institutionellen Zugehörigkeiten neutral.</p>
  </notes><ref-list>
    <title>Literatur</title>

      <ref id="bib1.bib1"><label>1</label><?label 1?><mixed-citation>
Flitner, M., Lossau, J. und Müller, A. L. (Hrsg.): Infrastrukturen der Stadt, Springer VS, Wiesbaden, ISBN 978-3-658-10423-8, 2017.</mixed-citation></ref>
      <ref id="bib1.bib2"><label>2</label><?label 1?><mixed-citation>Hall, S. M.: For feminist geographies of austerity, Prog. Hum. Geog., 46, 299–318, 2022.</mixed-citation></ref>
      <ref id="bib1.bib3"><label>3</label><?label 1?><mixed-citation>
Harvey, D. (Hrsg.): Social Justice and the City, Edward Arnold, London, ISBN 0713157666, 1973.</mixed-citation></ref>
      <ref id="bib1.bib4"><label>4</label><?label 1?><mixed-citation>
Klinenberg, E. (Hrsg.): Palaces for the people: how social infrastructure can
help fight inequality, polarization, and the decline of civic life,
Penguin, London, ISBN 978-1-5247-6117-2, 2018.</mixed-citation></ref>
      <ref id="bib1.bib5"><label>5</label><?label 1?><mixed-citation>
Latham, A. und Layton, J.: Social infrastructure and the public life of
cities: Studying urban sociality and public spaces, Geography Compass,
13, 1–15, 2019.</mixed-citation></ref>
      <ref id="bib1.bib6"><label>6</label><?label 1?><mixed-citation>
Oldenburg, R. (Hrsg.): The great good place. Cafes, coffee shops, bookstores,
bars, hairsalons, and other hangouts at the heart community,
Paragon House, New York, ISBN 9781569246818, 1989.</mixed-citation></ref>

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Bildungsgerechtigkeit</i></article-title-html>
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Flitner, M., Lossau, J. und Müller, A. L. (Hrsg.): Infrastrukturen der Stadt, Springer VS, Wiesbaden, ISBN 978-3-658-10423-8, 2017.
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Klinenberg, E. (Hrsg.): Palaces for the people: how social infrastructure can
help fight inequality, polarization, and the decline of civic life,
Penguin, London, ISBN 978-1-5247-6117-2, 2018.
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Latham, A. und Layton, J.: Social infrastructure and the public life of
cities: Studying urban sociality and public spaces, Geography Compass,
13, 1–15, 2019.
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Oldenburg, R. (Hrsg.): The great good place. Cafes, coffee shops, bookstores,
bars, hairsalons, and other hangouts at the heart community,
Paragon House, New York, ISBN 9781569246818, 1989.
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