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Volume 48, issue 2
Geogr. Helv., 48, 67–71, 1993
https://doi.org/10.5194/gh-48-67-1993
© Author(s) 1993. This work is distributed under
the Creative Commons Attribution 3.0 License.
Geogr. Helv., 48, 67–71, 1993
https://doi.org/10.5194/gh-48-67-1993
© Author(s) 1993. This work is distributed under
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  30 Jun 1993

30 Jun 1993

Wald und Waldnutzung im Umbruch des 18. Jahrhunderts

M. Irniger M. Irniger
  • Universität Zürich, Kunstlergasse 16, 8006 Zürich, Switzerland

Abstract. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts kamen im Hinblick auf den Wald wesentliche Veränderungen in Gang: Auf Initiative der Ökonomischen Kommission sollten die landwirtschaftlichen Erträge allmählich erhöht werden. Propagiert wurde deshalb der Übergang zur Fruchtwechselwirtschaft, die vermehrte Stallfütterung und Düngerverwendung sowie die Aufteilung der Allmenden. Solche Umstrukturierungen im Agrarbereich ermöglichten auch eine Neuorganisation der Waldnutzung. Befreit von überwiegend landwirtschaftlichen Nutzungsansprüchen, besonders der Waldweide, konnte die Funktion des Waldes neu definiert und primär auf den Holznutzen ausgerichtet werden. Mit der forstlichen Planung hielten auch Maßnahmen wie künstliche Ansaaten auf verlichteten Stellen. Anbauversuche mit neueingeführten Baumarten, Bodenmeliorationen, die Vermessung und Erstellung von Plänen und Tabellen ihren Einzug in der sich etablierenden Forstwirtschaft.

Publications Copernicus
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