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Volume 49, issue 4
Geogr. Helv., 49, 143–149, 1994
https://doi.org/10.5194/gh-49-143-1994
© Author(s) 1994. This work is distributed under
the Creative Commons Attribution 3.0 License.
Geogr. Helv., 49, 143–149, 1994
https://doi.org/10.5194/gh-49-143-1994
© Author(s) 1994. This work is distributed under
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  31 Dec 1994

31 Dec 1994

Der neue Staudamm von Marib (Republik Jemen)

S. Kohler S. Kohler
  • Geographisches Institut der Universität Zürich Irchel, Winterthurerstraße 190, 8057 Zürich, Switzerland

Abstract. Große Bewasserungsproiekte in Trockengebieten sollen einen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung und zur Lösung der Probleme im Zusammenhang mit dem Bevölkerungswachstum leisten. In Marib wurde 1984 bis 1986 ein neuer Staudamm gebaut, der auf eine jahrtausendealte Bewässerungstradition aufbauen sollte. Das ursprüngliche Ziel, das Angebot von Oberflächenwasser auf das ganze Jahr gleichmäßig zu verteilen, wurde verfehlt. Das Staudammproiekt ist bisher gescheitert, weil die Widersprüche zur bestehenden Sozialstruktur zu groß sind. Nach wie vor findet eine große Übernutzung der Grundwasservorräte statt, so daß bei gleichbleibender Entwicklung die Lebensgrundlage der Region, das Wasser, allmählich ausgehen wird.

Publications Copernicus
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