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Volume 57, issue 2
Geogr. Helv., 57, 109–126, 2002
https://doi.org/10.5194/gh-57-109-2002
© Author(s) 2002. This work is distributed under
the Creative Commons Attribution 3.0 License.
Geogr. Helv., 57, 109–126, 2002
https://doi.org/10.5194/gh-57-109-2002
© Author(s) 2002. This work is distributed under
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  30 Jun 2002

30 Jun 2002

Post-Produktivismus in der europäischen Landwirtschaft : Mythos oder Realität?

G. A. Wilson G. A. Wilson
  • Departmentof Geography, King's College London, Strand, London, WC2R 2LS, England, United Kingdom

Abstract. Ziel dieses Artikels ist aufzuzeigen, ob theoretische Konzepte zum möglichen Übergang von einem «produktivistischen» zu einem «post-produktivistischen» Agrarregime, die im britischen Kontext entworfen wurden, auch auf andere westeuropäische Länder übertragen werden können. Teil 2 des Artikels gibt einen groben Überblick über den derzeitigen Stand der theoretischen Diskussion zum Thema Post-Produktivismus, während Teil 3 dieses Artikels aufzeigt, dass die empirische Anwendung post-produktivistischer Konzepte selbst in Bezug auf Grossbritannien in manchen Hinsichten fragwürdig erscheint. Die Diskussion über die Anwendung des post-produktivistischen Konzeptes in Westeuropa (Teil 4) untermauert dieses Problem noch weiter, vor allem in Bezug auf Indikatoren des post-produktivistischen Agrarregimes, die nur länder- oder regionsspezifische Anwendung finden können (z.B. Veränderung der Landeigentumsrechte als typisch englischer Indikator des PPAR oder die problematische Ausweitung einiger post-produktivistischer Indikatoren auf den Mittelmeerraum). Der Artikel schliesst mit einer kritischen Betrachtung des produktivistischen/post-produktivistischen Theoriengebäudes. Es wird der Vorschlag gemacht, dass das Konzept des «multifunktionalen Agrarregimes» auch jene Diversität, Nicht-Linearität und räumliche Heterogenität, die zur Zeit in der europäischen Landwirtschaft beobachtet werden können, besser einschliessen möge.

Publications Copernicus
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