Articles | Volume 60, issue 1
Geogr. Helv., 60, 44–53, 2005
https://doi.org/10.5194/gh-60-44-2005
Geogr. Helv., 60, 44–53, 2005
https://doi.org/10.5194/gh-60-44-2005

  31 Mar 2005

31 Mar 2005

Das Konzept raumplanerischer Naturgefahrenprävention im Schweizer Kanton Graubünden

K. Sauerbrey K. Sauerbrey
  • Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeographie der Friedrich-Alexander- Universität Erlangen-Nürnberg, Lange Gasse 20, 90403 Nürnberg, Germany

Abstract. Die Raumplanung soll im Rahmen der Daseinsfürsorge fortlaufend ihren Beitrag zum Schutz vor Naturgefahren für Menschen und ihre Sachgüter leisten. Ziel einer effektiven passiven Naturgefahrenprävention muss es sein, das Gefährdungsrisiko für Menschen und ihre materiellen Werte unter Wahrung der ökonomischen, sozialen und ökologischen Verhältnismäßigkeit mit gezielten raumplanerischen Maßnahmen auf ein Restrisiko zu reduzieren, um einen gesicherten Wirtschafts- und Lebensraum zu gewährleisten. Am Beispiel der Schweiz und ihres Kantons Graubünden wird im Rahmen dieses Beitrages gezeigt, dass die Raumplanung durchaus in der Lage ist, einen entsprechenden Beitrag im Rahmen der raumplanerischen Vorsorge zu leisten.

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