Journal cover Journal topic
Geographica Helvetica
Journal topic

Journal metrics

CiteScore value: 1.8
CiteScore
1.8
SNIP value: 0.879
SNIP0.879
IPP value: 0.79
IPP0.79
SJR value: 0.404
SJR0.404
Scimago H <br class='widget-line-break'>index value: 17
Scimago H
index
17
h5-index value: 13
h5-index13
Volume 62, issue 4
Geogr. Helv., 62, 221–232, 2007
https://doi.org/10.5194/gh-62-221-2007
© Author(s) 2007. This work is distributed under
the Creative Commons Attribution 3.0 License.
Geogr. Helv., 62, 221–232, 2007
https://doi.org/10.5194/gh-62-221-2007
© Author(s) 2007. This work is distributed under
the Creative Commons Attribution 3.0 License.

  31 Dec 2007

31 Dec 2007

Eine NEAT-Grossbaustelle und ihre sozioökonomischen Auswirkungen auf die Standortregion

S. Strauf and M. Walser S. Strauf and M. Walser
  • Institut für Öffentliche Dienstleistungen und Tourismus (IDT-HSG), Universität St. Gallen, Dufourstrasse 40a, 9000 St. Gallen, Schweiz

Abstract. Der Tunnelbau hat in der Schweiz eine lange Tradition. Der Bau der Neuen Alpentransversalen (NEAT) ist technisch höchst anspruchsvoll und hat nicht nur nach der Fertigstellung, sondern bereits während der Bauphase Effekte auf die Standortgemeinden. Bisher war es meist nur rückblickend möglich, diese Auswirkungen zu analysieren. Im Rahmen einer begleitenden Langzeitstudie hat die Gemeinde Sedrun (Graubünden) die einmalige Gelegenheit, die Auswirkungen der NEAT-Baustelle auf die Gemeinde zeitnah zu analysieren. Hierbei wird untersucht, welche ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen die Grossbaustelle vor dem Hintergrund des Konzeptes der nachhaltigen Entwicklung auf die Gemeinde hat, und welchen langfristigen Nutzen sie der Gemeinde bringen kann. Im Ergebnis zeigt sich, dass sich die anfänglichen Ängste und Befürchtungen der Bevölkerung bisher nicht bewahrheitet haben, und dass sowohl die wirtschaftlichen als auch die sozialen Effekte positiv waren. Nun steht die Gemeinde vor der Herausforderung, die durch die Baustelle erzielten zusätzlichen Einnahmen zu nutzen und nachhaltig zu investieren. Darüber hinaus können die in der Gemeinde entstandene Dynamik und das gesteigerte Selbstbewusstsein der Bevölkerung langfristig positive Auswirkungen auf die regionale Entwicklung haben.

Publications Copernicus
Download
Citation