Articles | Volume 62, issue 2
Geogr. Helv., 62, 66–74, 2007
https://doi.org/10.5194/gh-62-66-2007
Geogr. Helv., 62, 66–74, 2007
https://doi.org/10.5194/gh-62-66-2007

  30 Jun 2007

30 Jun 2007

Netzwerkbeziehungen im Biotech-Bereich : eine Analyse im Grossraum Zürich

M. Caprarese and C. Klöpper2 M. Caprarese and C. Klöpper
  • Geographisches Institut, Abteilung Humangeographie/Stadt- und Regionalforschung, Klingelbergstrasse 27, 4056 Basel, Schweiz
  • 2Wirtschafts- und Sozialdepartement des Kantons Basel-Stadt und Geographisches Institut der Universität Basel, Abteilung Humangeographie/Stadt- und Regionalforschung, Klingelbergstrasse 27, 4056 Basel, Schweiz

Abstract. Spricht man von Wachstum und Innovation, so ruht ein grosser Teil der Hoffnungen auf einigen zukunftsträchtigen Schlüsselindustrien. Eine dieser Schlüsselindustrien sind die sogenannten Life Sciences, wozu auch die Biotech-Industrie gehört. Da Innovationsprozesse aufgrund der zunehmenden Komplexität und Geschwindigkeit sowie aufgrund zunehmender ökonomischer Arbeitsteilung und vertikaler Desintegration immer weniger im Alleingang bewältigt werden können, sind die Unternehmen gezwungen, mit ihrer unternehmensexternen Umwelt zu kooperieren. Netzwerke wirken sich deshalb in der Regel positiv auf die Innovationskraft aus. Um Netzwerkprozesse gezielt fördern zu können bzw. zu stimulieren, sind aber genaue Kenntnisse über dabei ablaufende Prozesse nötig. Der vorliegende Beitrag befasst sich mit Kooperationen, ihren Gründen, Hindernissen und ihrer Bedeutung für die im Biotech-Bereich tätigen Betriebe im Grossraum Zürich. Die Untersuchung zeigt zum einen, dass die untersuchten Biotech- Betriebe gut in verschiedene Netzwerke eingebunden sind, dabei aber teilweise Probleme auftreten, zum anderen, dass die Kooperationen oftmals internationalen Charakter aufweisen.

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