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Volume 60, issue 2
Geogr. Helv., 60, 105–114, 2005
https://doi.org/10.5194/gh-60-105-2005
© Author(s) 2005. This work is distributed under
the Creative Commons Attribution 3.0 License.
Geogr. Helv., 60, 105–114, 2005
https://doi.org/10.5194/gh-60-105-2005
© Author(s) 2005. This work is distributed under
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  30 Jun 2005

30 Jun 2005

Zwischen Kontinuität und Transformation : die Evolution des Paderborner IT-Clusters

C. Klöpper C. Klöpper
  • Geographisches Institut der Universität Basel, Humangeographie/Stadt- und Regionalforschung, Klingelbergstrasse 27, 4056 Basel, Schweiz

Abstract. Ziel dieses Beitrages ist es, den Entwicklungspfad Paderborns vom Zentrum eines ländlichen Wirtschaftsraums zum IT-Cluster zu analysieren. Dieser Entwicklungspfad wurde massgeblich von der Nixdorf AG bestimmt, die sich in den 1970er und 1980er Jahren zum grössten Arbeitgeber und fokalen Unternehmen Paderborns entwickelte. Dabei gestaltete das Unternehmen aktiv das institutionelle Umfeld seines Standorts, etwa durch die Finanzierung von Forschungs- und Bildungseinrichtungen. Im Jahr 1989 kam es nach der Übernahme der Nixdorf AG durch die Siemens AG zu einschneidenden Veränderungen für den Wirtschaftsstandort Paderborn: Unternehmensbereiche wurden verkleinert oder geschlossen, mehrere Tausend Arbeitsplätze gingen verloren.Trotzdem kam es nicht zum Bruch mit dem bisherigen Entwicklungspfad, da zur gleichen Zeit eine Vielzahl von IT-Unternehmen gegründet wurde. Die Ergebnisse einer Befragung von 103 IT-Unternehmen deuten darauf hin, dass die durch die Nixdorf AG gestalteten institutionellen Rahmenbedingungen und vor allem der IT-Schwerpunkt der Universität die Gründung der neuen Unternehmen förderten, während die direkte Bedeutung von Ausgründungen aus der Nixdorf AG gering war.

Publications Copernicus
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