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Articles | Volume 70, issue 1
Geogr. Helv., 70, 1–9, 2015
https://doi.org/10.5194/gh-70-1-2015

Special issue: Mapping, measuring and modeling in geomorphology

Geogr. Helv., 70, 1–9, 2015
https://doi.org/10.5194/gh-70-1-2015

Standard article 26 Jan 2015

Standard article | 26 Jan 2015

Experimentelle Erkundung von Wildbächen, Murgängen, Hangrutschungen und Steinschlag: Aktuelle Beispiele der WSL

M. Stähli1, C. Graf1, C. Scheidl2, C. R. Wyss1, and A. Volkwein1 M. Stähli et al.
  • 1Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL, Birmensdorf, Schweiz
  • 2Institut für Alpine Naturgefahren, Universität für Bodenkultur, Wien, Österreich

Abstract. Experimente werden oft als selbstverständlicher Bestandteil der Erforschung von Massenbewegungen betrachtet. Häufig sind wir uns jedoch nicht bewusst, was genau die Rolle der Experimente in der ganzen Wissensbildung und der Anwendung für die Praxis ist. Der vorliegende Artikel soll dies anhand von aktuellen Beispielen der Eidg. Forschungsanstalt WSL aufzeigen. Ein Laborexperiment zur Frage der Kurvenüberhöhung von Murgängen erlaubt einen detaillierten Einblick in einen Vorgang, den man natürlicherweise im Feld nie gewinnen könnte. Ein Laborrinnenexperiment ermöglicht die Generalisierung von Methoden und Beobachtungen zum Sedimenttransport in Fliessgewässern. Ein Steinschlag-Experiment stellt eine essentielle Test-Grundlage für einen neu-entwickelten Messsensor dar, und ein Hangrutschexperiment liefert in mehrfacher Hinsicht grundlegende Informationen zur Entwicklung numerischer Modelle. Die gemeinsame Erkenntnis aller vorgestellten WSL-Forschungsarbeiten ist, dass Experimente eine unabdingbare Brückenfunktion zwischen der reinen Beobachtung (Monitoring), der Verbesserung des Prozessverständnisses und schlussendlich der numerischen Modellierung ausüben.

Publications Copernicus
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