Articles | Volume 62, issue 4
Geogr. Helv., 62, 210–220, 2007
https://doi.org/10.5194/gh-62-210-2007
Geogr. Helv., 62, 210–220, 2007
https://doi.org/10.5194/gh-62-210-2007

  31 Dec 2007

31 Dec 2007

Räumliche Verteilung der Innovationsleistung in der Schweiz

M. Caprarese M. Caprarese
  • Geographisches Institut, Abteilung Humangeographie/Stadt- und Regionalforschung, Klingelbergstrasse 27,4056 Basel, Schweiz

Abstract. Innovation und Wachstum sind eng miteinander verknüpft und wichtige Determinanten für den Wohlstand eines Landes. Angesichts der vor allem in den 1990er Jahren akuten Wachstumsschwäche der Schweiz wurde viel über Wirtschaftswachstum und Innovationsleistung diskutiert. Um geeignete Massnahmen zur Erhöhung der Innovationsleistung zu erarbeiten und zu implementieren, sind aber genaue Kenntnisse über die aktuelle Innovationsleistung erforderlich. Die vorliegende Arbeit untersucht die Innovationsleistung der Schweiz auf einer subnationalen Ebene. Hierfür wurde der Innovationsprozess in drei Phasen aufgeteilt: Innovations-Input, -throughput und -output. Für jede dieser drei Phasen wurden Indikatoren definiert, welche die entsprechende Phase möglichst umfassend abbilden. Diese Indikatoren wurden anschliessend zu einem die Phase repräsentierenden Index zusammengefasst, und in einem letzten Schritt wurden diese drei Phasenindizes zu einem Gesamtindex addiert. Die Untersuchung hat gezeigt, dass die Zentren gesamthaft betrachtet innovativer sind als der ländliche Raum, dies aber nicht für alle Phasen des Innovationsprozesses und nicht für den gesamten ländlichen Raum gilt.